Taijiquan

Taijiquan ist eine innere Kampfkunst, die langsam, ruhig und achtsam ausgeführt wird. Taijiquan hat seine Wurzeln in der Philosophie des Daoismus und steht für das vollkommene Zusammenspiel von Yin und Yang. Analog dem Qigong wird besonderen Wert auf die Kultivierung der inneren Energie, Qi gelegt. Die Kampfkunst wird als ein Weg der spirituellen Entwicklung geübt; ebenso gehört sie zu den Künsten, die dank ihrer gesundheitsfördernden Wirkung in der chinesische Medizin als Therapie Verwendung finden. Taijiquan wird als mehr oder weniger lange Folge von Bildern, Körperstellungen ausgeführt. Die fliessenden Bewegungsabläufe fördern eine entspannte und aufrechte Haltung des Körpers, schulen die innere Wahrnehmung und führen zu Ruhe und Gelassenheit.

           

  Cheng Man Ching
                               
 Kanji Taijiquan
   Meister Cheng Man Ching
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         
Die Praxis des Taijiquan führt zu:
einer besseren physischen und psychischen Verfassung, Erhaltung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten, Vitalität und einem guten Muskeltonus, Steigerung der energetischen Reserven des Körpers, Regelung und Steigerung der Aktivität des Immunsystems, Besserung der Funktion folgender Systeme: Knochen-, Muskel-, Atmungs-, Verdauungs- und Herz-Kreislaufsystem, Ruhe und Entspannung in Stress-Situationen, Gesteigerte Konzentrierungsfähigkeit, Verminderung des Schlafbedarfs und Steigerung der Qualität des Schlafes, Verminderung des Ernährungsbedarfes, größere Kraft und Ausdauer, Beseitigung von Müdigkeit und Stress, eine bessere Emotionskontrolle, Selbstkenntniss und Selbstkontrolle, innere Ruhe und Ausgeglichenheit, seelische Vervollkommnung.

 

Acht Brokate und fünf Elemente